Eine Vampir Geschichte – Wie ich zum Vampir wurde

19. Oktober 2016

Von Ashlee und Vampiren
eine Vampir Geschichte

Wie ich zum Vampir wurde…

….Es war das Jahr meines 26. Menschenjahres….und die Nacht an der ich neu geboren wurde…

Die Begegnung

Meine letzten Erinnerungen an mein menschliches sein liegen so weit im dunklen, dass meine Erinnerungen daran schon verblassen was vor der Nacht geschah die alles änderte…..

Vampir

Es war eine jener Nächte die lauwarm und klar waren, zu schade um diese zu verschlafen. So begab ich mich auf einen Balkon um mich von lauwarmen, angenehmen Windböen streicheln zu lassen.

Ich betrachtete wie Wolkenfetzen, dunkel und schwarz, vor den hell aufleuchtenden Sternen vorbeihuschten.

Ich träumte vor mich hin, was und wovon ich träumte entzieht sich meiner Erinnerung. Ein leises Geräusch zu meiner linken lies mich leicht aufschrecken und ich drehte mich langsam und ängstlich in besagte Richtung. Erkennen konnte ich nichts, oh Menschen sind ja so blind bei Nacht. Ich zischte in die Richtung aus der das Geräusch zu hören war

„Los, zeigt euch, oder habt Ihr Angst vor mir“

Ein, zwei Atemzüge geschah nichts und ich zweifelte schon daran überhaupt etwas gehört zu haben, als sich ein Schatten aus der Dunkelheit löste und in das fahle Licht des Mondes trat.

Er war dunkel gekleidet und seine Haut besass eine Blässe wie ich sie vorher nicht kannte. Das Auffälligste aber waren seine Augen die in einem ganz leichten rot schimmerten.

Nein solche Augen hatte ich vorher nie gesehen und ein leichter Schauder überlief mich, aber Angst zeigte ich nicht obwohl sie mein Herz schon fest umklammerte.

„Angst ? Nein Angst habe ich keine“, sprach der unbekannte und seine Worte hörten sich alt an, wie Worte einer Umgangsform die es schon lange nicht mehr gab.

„Wie ist es mit euch, habt Ihr keine Angst. Schlimmes kann geschehen in solchen Nächten“ führte das Wesen an. Ich hatte Begriffen das hier mehr als nur ein Mensch zu mir sprach.
Ich zögerte und dachte angestrengt nach was ich Antworten könnte und versuchte mit Frechheit und gespielter Unschuld die Oberhand zu bewahren.

Die Verwandlung

„Warum sollte ich Angst haben in solch einer schönen Nacht? Die Nächte hier sind für mich immer schöner als die Tage die ich hier friste. Aber sagt mir doch wer Ihr seid und was Ihr von mir wollt“

Vampir

Nun war es die Gestalt die zögerte um eine Antwort in Sätze zu fassen.

„Nun“ Antwortete Er „Ich war auf der suche nach etwas und bin fündig geworden wie es scheint. Ich werde De’troe genannt. Das einzige was ich von euch will ist mich an eurem Blut zu laben auf das ich wieder gestärkt werde“

Ich erschrak, schlagartig wurde mir klar was vor mir stand, dieser Schatten gehörte zu jenen Wesen über die ich schon so viele Geschichten hörte, solche Geschichten um kleine Kinder zu Erschrecken oder Erwachsene dazu bringt Türen und Fenster des Nachts fest zu verschliessen.

Geglaubt habe ich diese Geschichten nie, aber angehört habe ich Sie alle.
Ich versuchte meine Gedanken zu sammeln und dachte für mich „ganz ruhig, wir werden diese Lage meistern“ ich klaubte mir in Gedanken Worte zusammen und formte sie zu einem Satz.

„Ashlee ist mein Name und Ihr wolle mich also töten…“ ich überlegte kurz und sprach mit einer Gleichgültigkeit weiter die ich vorher nie bei mir eindeckte – „Nur zu,, erlöst mich und macht mir ein Ende. Keine Furcht ist in mir und ich werde mich nicht widersetzen, wenn dies mein Schicksal sein soll. Aber macht rasch…“

Ich konnte spüren das der Vampir mit diesen Worten nicht gerechnet hatte und nun war es an ihm zu zögern und Worte zu finden. Als er Antwortete spürte ich einen Anflug von Respekt ihn ihm aufflammen.

„Ihr sprecht vom Tod mit einer Gelassenheit wie ich Sie von Menschen selten höre. Die meisten denen ich begegne versinken in Winseln um Gnade.
Nein, Ich werde euch nicht töten, zumindest nicht die Art von Tod die ein atmendes Wesen erwartet das aus dem Leben scheidet.

Er hielt kurz inne und fuhr mit seiner Antwort fort welche mich Erschaudern lies.

Ich mache euch ein Geschenk, das Geschenk der Unsterblichkeit, das Geschenk des ewigen Seins.
Aber ich lege auch eine Bürde auf euch, die Bürde meinem Clan zu dienen, solange wir bestehen, den wisse, gelichtet sind unsere Reihen seit die Menschen Jagd auf uns machen.

Nach und nach wurde mir die Tragweite seiner Worte bewusst. Jetzt und hier würde alles gewesene Enden und etwas neues würde beginnen.

Ich werde euch auch einen Fluch, oder einen Segen wie ich es betiteln würde, auferlegen. Ihr werdet euch künftig von dem Blut der lebenden Nähren die in ständiger Furcht vor uns Ihr Leben fristen.
Ich mache euch die Nacht zum Geschenk , sie wäre euer Tag. Der helle Tag wäre tiefste Nacht für euch. Die Sonne werdet Ihr niemals wieder so sehen wie Ihr sie jetzt zu sehen vermögt.

Nicht viele werden erwählt unser Erbe zu tragen aber ich sehe in euren Augen das Ihr unsere Reihen stärken werdet.“

Seine Worte raubten mir meine Sinne, ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Dieser Vampir wollte mich auf seine Seite ziehen. Mein jetziges Leben könnte ich endlich verlassen und ein neues beginnen und es formen wie ich es wollte. Ich versuchte grosse Worte zu einem noch größerem ganzen zu formen doch es gelang mir nicht so überwältigt war ich.

„Ich werde tun wozu Ihr mich bestimmt habt mein Herr“ hörte ich mich Antworten noch bevor mir ganz klar darüber war was ich sagte.

Das Geschenk

Der Vampir lächelte und bewegte sich langsam, aber beständig näher.
Er umfasst meine Taille mit seinem linken Arm und zog mich näher.
Dann küsste er meine Stirn und seine rechte Hand entblößte meinen Hals. Er neigte leicht seinen Kopf und sein Mund näherte sich meinem entblößten Hals, ich sah spitze Zähne aufblitzen und verspürte einen stechenden Schmerz der meinen Körper durchfuhr.
Meine Sicht verschleierte sich, als ob die Welt im Nebel lag. Ich dachte kurz nach ob der Vampir mich belogen hat um zu verhindern das ich Schreie und Hilfe herbeieilen könnte, als er inne hielt.

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„Ihr werdet nun mein Geschenk empfangen“ sprach De’troe

er zog einen blitzenden Dolch hervor und ritzte damit seinen Arm, so dass helles Blut auf den Steinboden tropfte und hielt ihn mir hin.

„Trinkt nun und empfangt was ich euch gebe“

Ich beugte mich zu seinem Arm und trank sein Blut das meinen Körper mit einer Hitze durchfuhr das ich dachte es würde mich verzehren. Dann umfing mich die Umarmung der Nacht.

eine lange Zeit verging

Monate oder Jahre, es können auch Jahrzehnte gewesen sein wachte ich zum Abend hin auf. Ich lag in einem dunklen Gewölbe, die Behausung unseres Clans.
Ich spürte die Anwesenheit von etwas Vertrautem, De’troe hockte auf einer aus Stein gemeißelten Bank und sah mich an.

Diesen Blick werde ich nie vergessen, er spiegelt Leid und Schmerz wieder.

„Furchtbares ist geschehen, die Menschen die uns Jagen waren erfolgreich, sie haben Maria und Claire vernichtet“

Ich schrack auf, das durfte nicht sein, Maria, die für mich mehr war als meine Mutter je gewesen ist und Claire, meine Freundin mit der ich alles teilte. Wie oft haben wir uns einen Scherz daraus gemacht ahnungslose auf dem Waldweg zu Erschrecken und in die Irre zu führen.

Beide vernichtet

Tränen rannten meine Wangen herab.

„Aber das heisst“ ich schluckte „das heisst wir sind die letzten“

De’troe sah meine Schmerz und antwortete

„Ja, das sind wir. Werden wir vernichtet stirbt unser Haus. Wir müssen uns trennen um der vollständigen Vernichtung zu entgehen, noch heute Nacht, jetzt. Ich glaube nicht das es ein Wiedersehen gibt aber die Hoffnung stirbt am Schluss, kleine Ashlee. Ziehe Richtung Westen, raste wenig und halte dich fern von Siedlungen auf dem Weg. Suche nach einem geeigneten Ort um unser Haus neu aufzubauen.“

Er hielt kurz inne und vor fort.

„Oder schliesse dich einem Haus an das dir zusagt. Ich werde dich freigeben. Du hast unserem Haus gute Dienste geleistet doch will ich nicht das du mit uns untergehst.“

Ich wollte noch etwas erwidern doch De’troe war verschwunden. das war vor rund zwei Jahren und ich vermisse seine Nähe noch heute. Die Erinnerungen an diese Zeit werden nie schwinden.

Nun bin Ich in diese, mir noch fremde Welt, gekommen um zu tun wozu ich aufgefordert wurde. Ich werde mich jenem Haus anschliessen welches sich als würdig erweist.

Diesem Haus werde ich bis in alle Ewigkeit oder bis zu meiner Vernichtung dienen.

Möge das Blut regieren

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