Der Herr der Ringe

4. November 2016

Der Herr der Ringe

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Dies ist das Ende des Gedichtes, mit dem der Herr der Ringe beginnt. Es beschreibt den Zauberring, um den es eigentlich geht.

Seit zwei Generationen verfolgen Leser in aller Welt atemlos die Geschichte um Frodo Beutlin und dem Ring. Sie sehen, wie Frodo mit sich und dem magischen Ring kämpft, den er schließlich zu zerstören trachtet. Der Leser geht mit auf eine schier endlose Reise, die mit Gefahren und wundersamen Begegnungen gespickt ist. So trifft man Elben, die edelsten Geschöpfe Mittelerdes, Ents (riesige Baumwesen) und Orks, die Krieger des Bösen.

Manche Stellen ziehen sich ein wenig, doch das wunderbare episches Märchen für Erwachsene macht dies mehr als wett. Dieses Buch ist es wert mehrmals und am Besten auch in Englisch gelesen zu werden. Es ist DER Meilenstein in der Fantasy-Literaturgeschichte.

John Ronald Reuel Tolkien brauchte 16 Jahre, um den Herrn der Ringe fertig zu stellen, da er immer wieder Teile veränderte und anpaßte. 1954/55 erschienen die drei Bücher. Und zwar komplett mit Zeittafeln zur Geschichte Mittelerdes, Landkarten, Stammbäumen der Herrschergeschlechter und Schrifttafeln für seine erfundenen Sprachen Quenya und Sindarin — denn Sprachen waren die Leidenschaft des Professors für Englisch in Leeds und Oxford. Man schlägt in diesem Anhang nach, um sich plötzlich klar zu werden, daß alles, aber auch alles der großartigen Phantasie Tolkiens entsprungen ist.

Von: John Ronald Reuel Tolkien

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